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Mittwoch, 24. Juni 2026

Onboarding-Plattform: Neue Regeln für Fluktuation ab 27. Mai

Ab dem 27. Mai treten neue Regelungen in Kraft, die die Fluktuation in Unternehmen beeinflussen könnten. Hier sind die Hintergründe und was das für die Technologie der Onboarding-Plattformen bedeutet.

Jonas Richter · · 2 Min. Lesezeit

Ab dem 27. Mai 2023 treten neue Regelungen in Kraft, die die Fluktuation in Unternehmen beeinflussen können. Die Gesetzesänderungen zielen besonders auf die digitalen Onboarding-Plattformen ab, die es Unternehmen ermöglichen, neue Mitarbeiter effizient und strukturiert einzuarbeiten. Überraschenderweise zeigen aktuelle Umfragen, dass fast 60 Prozent der Mitarbeiter überlegen, ihren Job innerhalb des ersten Jahres zu wechseln. Das ist eine alarmierende Zahl und könnte einige Unternehmen dazu zwingen, ihre Strategien zur Mitarbeiterbindung grundlegend zu überdenken.

Die neue Gesetzgebung: Was verändert sich?

Die anstehenden Regelungen beziehen sich vor allem auf die Art und Weise, wie Unternehmen mit neuen Mitarbeitern kommunizieren und diese in ihre Unternehmenskultur einführen. Diese Regeln erfordern eine transparentere und inklusivere Herangehensweise an das Onboarding. Man könnte sagen, dass dies wie eine Art „Kundenservice für Mitarbeiter“ funktioniert. Wenn du dir vorstellst, wie wichtig es ist, dass Kunden gut betreut werden, gilt dies nun auch für Mitarbeiter. Die neuen Vorschriften könnten Unternehmen dazu ermutigen, ihre Plattformen so zu gestalten, dass sie nicht nur Informationen bereitstellen, sondern auch aktiv mit den neuen Mitarbeitern in Dialog treten. So sieht man, dass die Aufgaben von Onboarding-Plattformen sich erweitern werden.

Fluktuation verstehen: Warum wechseln Mitarbeiter?

Es gibt viele Gründe, warum Mitarbeiter ihr Unternehmen verlassen. Unzufriedenheit mit der Unternehmenskultur, mangelnde Aufstiegschancen oder einfach das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird, tragen häufig zur Fluktuation bei. In vielen Fällen beginnen diese Gefühle schon beim Onboarding-Prozess. Wenn neuen Mitarbeitern das Gefühl gegeben wird, dass sie nicht gut aufgenommen werden oder dass ihre Individualität nicht anerkannt wird, kann dies dazu führen, dass sie sich schnell unwohl fühlen. Daher ist es entscheidend, dass die neuen Regeln den Unternehmen helfen, ein besseres Gefühl für deren Bedürfnisse und Erwartungen zu entwickeln. Du könntest dir vorstellen, dass die richtige Herangehensweise, um die Fluktuation zu reduzieren, bereits beim ersten Kontaktpunkt – also beim Onboarding – beginnt.

Technologischer Wandel: Wie Onboarding-Plattformen reagieren

Mit den neuen Regelungen wird es weniger wahrscheinlich, dass Unternehmen weiterhin auf „one-size-fits-all“-Lösungen setzen. Die Zukunft der Onboarding-Technologie wird sich stärker auf Personalisierung konzentrieren. Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Onboarding-Prozesse an die individuellen Bedürfnisse neuer Mitarbeiter anzupassen, werden wahrscheinlich erfolgreicher darin sein, Fluktuation zu minimieren. Denk mal an die Möglichkeiten, die Personalisierung mit sich bringt. Zum Beispiel könnte eine Plattform spezifische Inhalte basierend auf der Abteilung oder den persönlichen Vorlieben des Mitarbeiters bereitstellen. So können sich neue Teammitglieder sofort mehr zugehörig fühlen und sich schneller orientieren.

Insgesamt sollte man die neuen Regelungen als Chance sehen, die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern interagieren, grundlegend zu verändern. Indem Onboarding-Plattformen auf die neuen Anforderungen reagieren, können Unternehmen nicht nur die Fluktuation reduzieren, sondern auch eine engagiertere und motiviertere Belegschaft fördern.